Bandinfo

Seit seiner Äquatortaufe als kleiner Junge ist er mit allen Wassern gewaschen. Er sitzt gerne am Ufer, läßt den Blick in die Ferne schweifen und Steine übers Wasser flippen und träumt sich an den Amazonas zu den Piranhas und Anakondas, die er aus sicherer Entfernung aus seiner Hängematte betrachtet. Seine Beobachtungen münden in wilden Improvisationen.

Klavier, Akkordeon, Gesang, Tape bei Miss Hope goes fishing:

THOMAS KRIZSAN

Betrachtend, staunend und beschwingt geht sie spazieren, entlang des Flusses. Die Angel geschultert, ein Lied auf den Lippen, das Glitzern des Wassers erinnert ans Meer…und dort träumt sie sich hin, zum wilden Ozean, um mit den Fischen zu fliegen, den Dingen auf den Grund zu gehen und den Gesang der Wale zu studieren.

Gesang, Synthesizer, Perkussion, Klavier und Querflöte bei Miss Hope goes fishing:

CLAUDIA GIESE

In Valparaiso stieg er in sein kleines Boot mit dem roten Segel. Er umsegelte das Kap Horn, wo er wilden Stürmen trotzte auf seinem Weg nach Europa. Die Wochen auf offener See nutzte er, um sich aus Treibholz sein erstes Instrument zu schnitzen, mit dem er seitdem die Klänge des Meeres, der Möwen und des Windes einfängt. Er träumt davon, mit bunten Fischschwärmen durch den Pazifik zu schwimmen.

Cello bei Miss Hope goes fishing:

ARTURO FIGUEROA


Miss Hope goes fishing entstand im Lockdown, als alle Termine abgesagt wurden und wir alle zuhause blieben.
Stille und Zeit waren die kraftvollen Zutaten, die neue Songs und Texte entstehen liessen. Wie ein Phönix aus der Asche haben wir – Claudia Giese (voc) und Thomas Krizsan (p) – uns auf kreativen Schwingen aus der Krise erhoben und Miss Hope Leben eingehaucht.
Fräulein Hoffnung begleitet uns seitdem und macht uns Mut, unsere Geschichten zu erzählen und diese in poetische Songs zu kleiden.
Sehr bald wünschten wir uns den Klang des Cellos herbei und konnten mit Arturo Figueroa einen fantastischen Kollegen gewinnen.